bINSO fantastisch Award WS 2007/2008
Folgende Arbeiten haben wir im WS 2007/2008 in angegebener Reihenfolge prämiert:
1. Preis: Gruppe 3689 'FITrak'
Carl-Erik Kopseng
FITrak was conceived as I thought of ways to make an application that
1) would not get in the way
2) would be valuable in a given everyday situation.
3) could use the characteristics of NFC to its advantage (passive tag, 5cm range, ...)
One of these everyday situations that I thought of, was tracking your progress when working out. A water bottle and a towel should suffice, so why are we dragging around pens and journals in the gym?
Further, many choose to input these data in spreadsheets and view graphs in order to better and more easily track their progress. That’s a lot of extra effort you do not want to do right after coming from the gym! And so the concept of an automated workout logger that does not get in your way sprung into mind.
The basic idea is a kind of workout logger, which comes in the form of a wristband that interfaces with the workout machines, storing various data about the work out. After ending your workout, you would go to a terminal to check your progress by moving your NFC-wristband close enough to let the terminal download the workout data from your wristband. You could then view your progress from the last weeks or months, see charts for how your weight loss is coming along, and you may get tips how to improve your workout based on statistical analysis of data such as repetitions, workload, and intensity. It would be perfectly possible for the user to also access the FITrak system from home.
The wristband could also be used to turn on/off these machines, which would help cut the electricity bill.
On the technical side, one would need a passive NFC-chip (called a "tag") that would store data, and a standardized protocol for transmitting data to/from the chip. One would also need a "reader" (which contrary to its name also write data to the tags) for each workout machine meant to interface with the wristband. Additionally one would also need some terminal (a computer or NFC enabled cell phone) to upload the data to an application server.
This whole package would be the FITrak system.
The product now described is the most basic version, and one could just as well implement more features in the wristband, such as heart rate, hormone level, and perspiration monitoring. This would open up whole new possibilities, for instance in medical applications.
2. Preis: Gruppe 3704 'Mobiler Fahrplan'
Helene Janker, Christoph Rohrböck, Florian Westreicher
Diese Idee wendet sich vor allem an Pendler und häufige Benutzer öffentlicher Nahverkehrsmittel. Stationsfahrpläne sind unübersichtlich und schwer transportabel (weil an der Station festgemacht). Andere Lösungen wie ein Fahrplanheftchen sind ebenfalls unübersichtlich und unpraktisch (wer hat schon ein Fahrplanheft zur Hand wenn es gebraucht wird). Ein Onlineservice wie es ÖBB und andere Anbieter bereits haben ist erstens webgebunden (was wegen der noch immer relativ hohen Kosten für mobiles Internet einen Nachteil darstellt) und zweitens bieten solche Ansätze meist nur Routenplanung an. Diese Systeme bieten nicht das, was ein Fahrplan im traditionellen Sinne bieten soll: Eine einfache und schnelle Übersicht.
Abhilfe könnte hier ein einfaches NFC System bieten, durch das man aktuelle Fahrpläne praktisch „im Vorbeigehen“ abrufen kann. Wir wollen den gesamten Fahrplan inklusive einfacher Routeninformation wie zum Beispiel die nächsten Stationen des Verkehrsmittels und dessen An- und Abfahrtszeiten auf ein NFC Tag speichern, welches idealerweise direkt unter dem Stationsfahrplan zu finden ist. Die Clientsoftware am Endgerät (Handy, E-Paper usw.) speichert diesen Fahrplan geordnet nach Stationen und bietet einen einfachen Zugang zu diesem an. Ebenfalls sollen Versionsinformationen gespeichert werden, um über Updates informieren zu können. Die Software soll ebenfalls Züge nach Zeit und Station auflisten und nach Wunsch auch die folgenden Stationen mit Ankunftszeit. Diese simplen Darstellungen bieten bereits einfach und übersichtlich die Informationen, welche die meisten Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel benötigen. Da standardisierte Protokolle verwendet werden sollen, können mehrere, an die verschiedenen Medien speziell angepasste, Clientsoftware-Versionen entwickelt werden. Alternativ soll auch ein Webupdate Service entwickelt werden, welches Fahrplanupdates und die Möglichkeit zum Fahrplanabruf bieten soll. So kann sich der Nutzer bereits vorab alle eventuell benötigten Informationen zurechtlegen und auf unerwartete Planänderungen flexibel reagieren.
3. Preis: Gruppe 3682 'pro:info'
Raoul Vallon, Matthias Vilsecker
Bei unserem Konzept „pro:info“ zur Findung einer innovativen Applikation für die NFC-Technologie (Near Field Communication) soll ein Handy/Handheld den Verkäufer (in der Rolle eines Ratgebers) ersetzen. Dies soll mit Hilfe einer Symbiose von NFC und Bluetooth geschehen. Der Ablauf ist simpel:
Der Kunde loggt sich am Eingang des Geschäfts an einem NFC-fähigen Terminal mit seinem Handy in ein Bluetooth-Netzwerk ein. Dieser Vorgang soll ohne jegliche Eingabe funktionieren, lediglich durch Annäherung des Handys an das Terminal in ausreichender Nähe (ca. 5cm).
Der Kunde geht nun zu einem Produkt, dessen Kauf er erwägt, und hält sein Handy zur Preisetikette. Daraufhin werden Informationen auf sein Handy geladen, die ihn beim Einkauf beraten und unterstützen sollen. Für manche Geschäfte können aber auch nicht-textuelle Informationen Sinn machen bzw. diese ergänzen (z.B. Übermittlung von Audiofiles als CD-Hörprobe). Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden.
Die Identifizierung des Produkts erfolgt dabei über NFC, die Informationen hingegen werden auf Grund der höheren Bandbreite über Bluetooth bereitgestellt.
Dieses Konzept kann in einer Vielzahl von Geschäften Anwendung finden – vom Einzelbuchhandel bis zur Elektronik-Markt-Kette. Des Weiteren können die Vorteile des Online-Shoppings (Informationsgewalt des Internets) auch auf der „physischen“ Shopping-Ebene genutzt werden. In unserer Ausarbeitung haben wir uns hauptsächlich auf den Bereich des „Bookstores“ konzentriert, um die Vorteile von NFC zu veranschaulichen (wie beispielsweise die Verfügbarkeit von Rezensionen anderer LeserInnen). Gerade in diesem Bereich ist eine Zusammenarbeit mit etablierten Plattformen für Buchrezensionen erstrebenswert, um hochwertige Informationen zu gewährleisten.








