bINSO fantastisch Award WS 2005/2006

Folgende Arbeiten haben wir in angegebener Reihenfolge prämiert:

1.Preis Gruppe 1974 - ''mPod''

Heinrich Fink, Daniel Kropshofer, Andreas Reitermeier

Das spezielle Design des mPod’s resultiert aus unserem Ziel Ästhetik und Funktion auf unterschiedlichen Interaktionsebenen zu vereinbaren. Das daraus erstellte hybride Interface ermöglicht dem Benutzer einen stark individuellen Einsatz des Gerätes.

Wir setzen voraus, dass ein elastisches Kunststoffmaterial mit Display-Funktion im Jahre 2020, dem Szenario der Angabe, existiert. Das ermöglicht uns, ein Gerät in der Grundform einer Möbius-Schleife mit zusätzlich eingebauter Motion-Sensorik zu entwickeln. Wir können nun zwei verschiedene Zustände mit unterschiedlicher Interaktion zwischen Benutzer und Gerät definieren:

Im Ambient-Mode wird das Gerät an einer beliebigen Stelle in der Wohnung platziert. Die gesamte Schleife nimmt eine neutrale, oder dekorative Farbe an, und wird von Personen nicht stärker als ein gewöhnlicher Einrichtungsgegenstand wahrgenommen. Der mPod kann nun bestimmte Events (eingehende Mails, wichtige Termine, etc…) durch z.B. rötliches Leuchten oder das Annehmen eines anderen Musters zum Ausdruck bringen.

Während die Form des Bandes durchaus ästhetisch im abgestellten Zustand wirkt, ist sie auch für das Halten in der Hand bestens geeignet. Der Benutzer kann nun auf die Benachrichtigung der Schleife reagieren und den mPod mit der haltenden, linken Hand durch Bewegungen und Druck steuern, und bei Bedarf die rechte Hand für Touchscreen-Bedienung einsetzen. Damit könnte zum Beispiel durch eine Kalenderapplikation navigiert werden.

Der mPod wäre auch für den Einsatz in anderen Anwendungsbereichen denkbar, zum Beispiel als Media-Center und Controlling Device für den zukünftigen multimedialen Haushalt.

2.Preis Gruppe 1937 - ''Pi-[Pi]-Fax''

Gregor Daltabuit, Stefan Rottensteiner, Stefan Tauner

Das WC ist für sehr viele Menschen ein Ort, auf dem sie sich mit der Zeitung oder ähnlichem zurückziehen. Das heißt doch, dass die Leute die Zeit die sie am WC verbringen anderwärtig nutzen wollen. Es liegt also nahe einen Nachrichtenträger in einen Gebrauchsgegenstand am WC zu integrieren. Um Nachrichten darzustellen, benötigt man eine Fläche auf der man diese darstellen kann. Um Papier zu sparen, könnte man doch gleich die gewünschte Information auf das WC-Papier drucken.

Und hier setzt das Pi-[Pi]-Fax an. Es ersetzt den üblichen WC-Papier-Spender. Grob gesagt, besteht das Pi-[Pi]-Fax aus einer kleinen Druckereinheit, einer Papiereinheit und einer Recheneinheit. Über WLan werden die gewünschten Informationen empfangen, formatiert und schließlich ausgedruckt. Grundsätzlich können beliebige Informationen aus dem Internet abgefragt werden. Es bieten sich jedoch besonders solche an, die man nur einmal lesen will. Zum Beispiel könnte man sich die neuesten Sportergebnisse, die Top News des Tages oder die Wettervorschau ausdrucken lassen. Oder aber man lässt sich "SPAM" Mails oder SMS ausdrucken.

3.Preis Gruppe 1805 - ''Cushion-Beat''

Kristina Andraschko, Nina Blagojevic, Johannes Sperlhofer

Die Zielgruppe für diese Idee wären wohl Partner in einer Zweierbeziehung. Die grundsätzliche Idee besteht darin, bei Distanzbeziehungen, Geschäftsreise o.ä. die Sehnsucht nach dem Partner zu verringern um zu simulieren, dass man trotz der Distanz miteinander schlafen gehen kann. Vorraussetzung ist allerdings, dass man tatsächlich zur selben Zeit schlafen geht. Der Alltagsgegenstand der hier die wichtige Rolle übernimmt ist ein normaler Polster. In diesem Polster befinden sich aber eine oder mehrere Pumpen, die mittels Geräusch und Bewegung den Herzschlag und die Atmung des Partners simuliert. Um Atmung und Herzschlag übertragen zu können, hat die zweite Person eine Art Pflaster auf der Brust, die Messungen vornimmt. Die Daten werden digitalisiert zum Beispiel über einen Server an den Polster gesendet, der sie decodiert und in Geräusche und Bewegung umwandelt.